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ERP steht als Bevollmächtigter zur Verfügung und organisiert die gesetzliche Rücknahme von PV-Modulen
ERP steht als Bevollmächtigter zur Verfügung und organisiert die gesetzliche Rücknahme von PV-Modulen

Hersteller, Importeure und Fernabsatzhändler ohne deutsche Niederlassung sowie PV-Modul Hersteller müssen schnell reagieren, um den Anforderungen des ElektroG zu entsprechen. ERP kann sofort helfen!

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 Pressemitteilung

Neue gesetzliche Pflichten für ausländische Inverkehrbringer von Elektrogeräten und Produzenten von PV-Modulen

Aachen, 13. Januar 2016

ERP steht als Bevollmächtigter zur Verfügung und organisiert die gesetzliche Rücknahme von PV-Modulen

In der ersten Hälfte des neuen Jahres treten wichtige Regelungen aus dem novellierten ElektroG in Kraft. Die European Recycling Platform (ERP) erklärt, welche neuen Herausforderungen auf Produzenten und Importeure von Elektro- und Elektronikgeräten zukommen und unterstützt sie bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Pflichten.

Seit der Gesetzesänderung müssen alle Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten, die über keine Niederlassung in Deutschland verfügen, einen Bevollmächtigten benennen, der für sie bei der zuständigen Stelle Stiftung ear die erforderlichen Registrierungen beantragt.

„ERP ist bereits auf die neuen Anforderungen vorbereitet und übernimmt als Bevollmächtigter ab sofort vollumfänglich die Verpflichtungen des Herstellers aus dem ElektroG. So können sich die Produzenten voll auf ihr Kerngeschäft konzentrieren“, sagt Michael Gormann, Geschäftsführer der European Recycling Plattform in Deutschland.

Um keine gesetzlichen Fristen zu versäumen, gibt es einige Besonderheiten zu beachten: Alle neu in den deutschen Markt eintretenden, ausländischen Hersteller ohne Niederlassung müssen sofort – bzw. zusammen mit der Registrierung bei der Stiftung ear – den Bevollmächtigten benennen. Hersteller ohne deutsche Niederlassung, die sich schon vor Inkrafttreten des neuen ElektroG (am 24. Oktober 2015) bei der Stiftung ear registriert hatten, haben für die Benennung eines Bevollmächtigten prinzipiell bis zum 24. April 2016 Zeit, dürfen aber bis dahin keine weitere Marke oder Geräteart auf den Markt bringen. Wer vor diesem Datum neue Marken oder Gerätearten in Deutschland registrieren möchte, muss ebenfalls unverzüglich einen Bevollmächtigten benennen.

Am 1. Februar 2016 läuft zudem die Übergangsfrist des ElektroG zur Registrierung von PV-Modulen aus. Das bedeutet für Hersteller, Wiederverkäufer und Importeure: Wer sich und seine Produkte bis zum Stichtag noch nicht bei der Stiftung ear registriert hat, darf keine PV-Module auf den Markt bringen. ERP bietet PV-Produzenten ab sofort ein Komplettangebot zur Rücknahme aller Teile einer PV-Anlage wie Module, Wechselrichter oder Batteriespeicher. Von Registrierung, Berichtswesen und Mengenmeldungen bis hin zur Organisation von Sammlung und Rücknahme steht ERP Herstellern und Inverkehrbringern bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Pflichten zur Seite.

Mehr Informationen zum Angebot von ERP für Hersteller und Händler von Elektro- und Elektronikgeräten und PV-Modulen finden Sie unter: http://ep.erp-recycling.org/de/.

Über ERP

Die European Recycling Platform (ERP) wurde im Dezember 2002 als Reaktion auf die Einführung der Richtlinie für Elektro- und Elektronikaltgeräte (WEEE) der Europäischen Union ins Leben gerufen. Das Ziel der ERP ist die Sicherstellung einer kosteneffektiven Umsetzung der Richtlinie zum Vorteil der teilnehmenden Unternehmen und deren Kunden. Dies wird durch Strategien für innovatives Abfallmanagement und den Ansporn zur Umsetzung der Richtlinie auf nationaler Ebene gemäß einer Reihe von zentralen Leitsätzen erreicht, die für den Schutz der Verbraucher, der Unternehmen und der Umwelt von grundlegender Bedeutung sind. Seit Juni 2014 gehört ERP zur Landbell Gruppe, einem führenden Anbieter im Bereich der Verpackungslizenzierung. Als unabhängiger Umwelt- und Entsorgungsspezialist mit Sitz in Mainz, bietet Landbell eine Vielzahl an Rückhol-Systemen und Individuallösungen an, die auf spezifische Recyclinganforderungen von Kunden zugeschnitten sind.

ERP ist das erste WEEE-Compliance-System, das in den Ländern Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Israel, Italien, Niederlande (in Kooperation mit WEEE NL), Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Slowakei, Spanien, Türkei und im Vereinigten Königreich für den Betrieb zugelassen ist und somit die erste Plattform, die die Vorteile multinationaler Recycling-Abläufe an die Konsumenten weitergibt. Die ERP hat sich in den Ländern, in denen sie Compliance-Dienstleistungen und Know-how für WEEE, Batterien, Verpackungen und PV-Module anbietet, als konkurrenzfähigste Unternehmenslösung erwiesen.